Unsere Vision

Beratung Schwangerschaft

Legende
1) Name und Einzelheiten der Geschichte wurden anonymisiert.
2) Nach geltender Rechtsprechung des Bundesgerichtes entscheidet die Schwangere zusammen mit dem abtreibenden Arzt über eine Abtreibung nach der 12. Schwangerschaftswoche. Eine absolute zeitliche Begrenzung für eine Abtreibung nach der 12. Schwangerschaftswoche gibt es in der Schweiz nicht.

Marias Geschichte

Maria 1) ruft in unserer Beratungsstelle in der Ostschweiz an. Sie erzählt der Beraterin: «Ich habe verhütet. Vor vier Monaten hatte ich abnormale Blutungen und einen Untersuch beim Gynäkologen, weil ich Angst hatte: «Ich bin schwanger!» Er sagte mir, dass alles in Ordnung ist. Jetzt sagt der selbe Gynäkologe gestern zu mir: «Sie sind im 4. Monat schwanger!»2). Ich bin erst 19 Jahre alt und arbeite im Stundenlohn. Mein Freund hat keinen festen Job. Wir fühlen uns nicht bereit für ein Kind und haben entschieden abzutreiben. Was muss ich jetzt tun? Wo kann ich abtreiben?»

Die Beraterin spricht mit Maria über eine mögliche Abtreibung und deren Folgen. Und dann auch über die Möglichkeit, sich für das Kind zu entscheiden. Und was das eine oder andere in ihr auslösen kann.

Sie fragt: «Wenn ihr das Kind abtreibt, wie oft werdet ihr Euch wohl danach freuen und sagen können, zum Glück haben wir es nicht bekommen? Wenn Ihr das Kind bekommt, wie oft werdet ihr euch wohl freuen und denken, wow, zum Glück haben wir es nicht abgetrieben!»

Maria spürt: «Der Entscheid für das Kind würde mich glücklicher machen».

Sie entscheidet sich, ihren Chef über die Schwangerschaft zu informieren. Der Chef seinerseits fängt an, Maria zu mobben und sucht Gründe, sie zu entlassen.

Maria ruft wieder an. Die Beraterin bespricht mit Maria ihre Rechte. Die Arbeitslosenversicherung wird eingeschaltet. Auch im Bereich der Finanzen werden Lösungen gesucht und gefunden.

Im ganzen Prozess reift bei Marias Freund ein ganz neues Verantwortungs-bewusstsein. Er merkt: «Ich bin Vater. Ich will schauen, dass ich für mein Kind sorgen kann.»

Jede ungewollt Schwangere hat das Recht auf eine echte Wahl

Wir möchten ungewollt Schwangeren wie Maria helfen, dass sie eine echte Wahl erhalten. Denn wer nur eine einzige Wahlmöglichkeit hat – die Abtreibung – hat in Wirklichkeit keine echte Wahl. Es ist wie ein Raum, der nur eine Tür hat: Wer den Raum verlassen will, muss durch diese Tür.

Wir sind deshalb fest davon überzeugt: Nur dann, wenn eine Schwangere Beratung und Hilfe erfährt und sich deshalb auch für das Kind entscheiden kann, hat sie eine echte Wahl.

Doch dieser Weg hat oft viele Stolpersteine: Der Partner will das Kind nicht, das Geld ist knapp, die Schwangere ist noch in der Ausbildung oder der Arbeitgeber droht mit der Kündigung. Unsere Beraterin hilft der Schwangeren deshalb ganz praktisch, diese Baustellen anzugehen und ein Problem nach dem anderen zu lösen.

In der Praxis zeigt sich in vielen Fällen, dass für die Schwangere nach und nach eine zweite Türe aufgeht: Die Möglichkeit, sich auch für das Kind zu entscheiden.

Jetzt hat die Schwangere eine echte Wahl.
Und diese respektieren wir.

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