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Was Du über die Abtreibungspille wissen solltest

Die Wirkungsweise von Mifegyne (RU 486) Abtreibungspille

Mifegyne (Abtreibungspille mit dem Wirkstoff Mifepriston) stoppt die Entwicklung des Embryo woraufhin sich die Gebärmutterschleimhaut löst und abgestossen wird. Um die Wirkung der Abtreibungspille zu verstärken, wird zusätzlich eine geringe Dosis des Hormons Prostaglandin verabreicht. Es bewirkt, dass sich die Gebärmutter zusammenzieht (Kontraktionen) und beschleunigt den Vorgang.

Eine Abtreibung mit Mifegyne in Kombination mit dem Prostaglandin Cytotec (Mifegyne+PG) wird in der Schweiz bis zum 49. Tag nach Beginn der letzten Periode durchgeführt (d.h. bis ca. 5 Wochen nach der Befruchtung oder 3 Wochen nach dem Zeitpunkt, wo die Periode wieder hätte kommen sollen). Der Embryo misst zu diesem Zeitpunkt 2-8 mm. In über 95% der Fälle wird ein vollständiger Abort bewirkt, ohne instrumentellen Eingriff. Bei 1-3% der Frauen ist eine Ausschabung der Gebärmutter notwendig und in 1-2% entwickelt sich das Kind weiter.

 

Vorgehen bei der medikamentösen Abtreibung

In der Schweiz geht die Schwangere Frau zum Gynäkologen oder macht einen Termin im Spital. Dort wird mittels Ultraschall die Schwangerschaft bestätigt. Es erfolgt ein Gespräch mit der ungewollt schwangeren Frau.

Die Frau erhält danach die Abtreibungspille Mifegyne (1-3Tabletten) – nimmt diese. Oft bekommt sie zusätzlich noch etwas Schmerzmittel mit nach Hause.

Innert der ersten 48 Std. kommt es dann meist zu Blutungen. Diese können unterschiedlich stark sein und halten ca 8 Tage an.

Nach der Einnahme der Mifegyne-Tabletten nimmt die Frau einige Stunden später das Medikament Cyprosal oder Cytotec ein. Es kommt zu Krämpfen und die Abbruchsblutung setzt ein.

Meistens wird etwa eine Woche nach dem Abbruch bei einem Arzttermin ein Nachsorgetermin wahrgenommen.

Mögliche Komplikationen der Abtreibungspille:

  • starke Blutungen
  • Infektionen
  • starke Unterleibsschmerzen (diese werden durch Prostaglandine ausgelöst – Kind wird ausgetrieben wie bei einer Geburt)
  • Übelkeit und Magen-Darmbeschwerden (Durchfälle)
  • auch Todesfälle infolge einer Sepsis (Blutvergiftung) sind bekannt.

Quellenangabe:
https://compendium.ch/mpub/pnr/1305358/html/de
Youtube Video: Abortion Pill - Health Risks and Facts (englisch)

Die Frau erlebt mit Mifegyne die Abtreibung aktiv mit, sieht sehr häufig sogar den abgetriebenen Fruchtsack mit dem Embryo.

Darüber hinaus bleiben viele Frauen mit psychischen Folgeschäden (PAS) zurück.

Quellenangabe:
http://embryonenoffensive.d/post-abortion-syndrome-pas/#
Arte Dokumentation: Tabu Abtreibung - Warum länger schweigen

Als grösste Gefahr von Mifegyne erscheint die Verharmlosung der Methode: „Kurz eine Pille einnehmen, und die Sorgen sind weg.“


Was sagen Frauen nach Einnahme der Mifegyne?

„Die Abtreibung, die ich mit 16 Jahren durchführte, hat mein Leben verändert und mich fast zerstört. Eine erneute Abtreibung würde mich innerlich ganz zerstören. Ich würde sie psychisch nicht überleben.“
Anita, erneut ungewollt schwanger

„Seit der Abtreibung, als ich 15 Jahre alt war, habe ich Angstzustände und Panikattacken. Ich bin in meinem Leben stark eingeschränkt und kann mir die Entscheidung von damals nicht verzeihen. Ich fühle mich als Mörderin und kann mich nicht mehr freuen zu leben. Wenn ich ein Kind auf der Strasse sehe das in dem Alter ist in dem mein Baby wäre so fühle ich einen Stich in meinem Herzen und eine tiefe Traurigkeit überkommt mich und frisst mich innerlich auf. Ich funktioniere dann noch, aber ich lebe nicht mehr, und es geht einige Tage, bis ich wieder ich bin und der Nebel weggeht.“
Patricia, erneut ungewollt schwanger

„Ich hatte vor einigen Jahren eine Abtreibung. Obschon es sehr hart war, bin ich mit der Entscheidung und mit mir jetzt im Reinen“
Annica, geplant schwanger


Erfahrungen aus unserer Beratung bei Schwanger-Hilfe

Da sind Frauen, die haben bereits abgetrieben und entscheiden sich, ungewollt schwanger, erneut für die Abtreibung. Es sei damals die richtige Entscheidung gewesen.

Da sind Frauen, die melden sich während sie die Tabletten bereits geschluckt haben und Krämpfe erleiden. Sie sind nicht informiert worden was die Abtreibungtablette mit ihrem Körper macht und finden sich plötzlich in einer Ohnmachtssituation wieder: Mit grossen Schmerzen, alleine zu Hause und in psychisch schlechter Verfassung, weinen sie am Telefon und erfassen die Auswirkung ihrer Entscheidung.

Da sind Frauen, die melden sich, weil sie bereits einmal abgetrieben haben und wieder schwanger sind. Sie wollen auf keinen Fall eine Abtreibung erneut erleben und sagen, sie seien seit der Abtreibung nicht mehr dieselben.
Links:

Youtube Video: Medikamentöse Abtreibung
Youtube Video: Die Abtreibungspille

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